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Über Vilnius 2017-06-04T01:13:30+00:00

Über Vilnius

VILNIUS – HAUPTSTADT LITAUENS

sen2Die Hauptstadt Litauens ist Vilnius. Das ist die größte Stadt des Landes. Hier wohnen 600.000 Einwohner. Die Fläche von Vilnius beträgt zur Zeit 392 km2. Der Bezirk von Vilnius besteht aus den Kreisen Vilnius Elektrenai, Salcininkų, Sirvintos, Svencionys, Trakai und Ukmerge mit einer Gesamtfläche von 965.000 ha. Die Altstadt von Vilnius als historisches Zentrum, ist eine der größten Altstädte in Osteuropa. Hier befinden sich viele Objekte des historischen und kulturellen Erbes. Die Gebäude der Altstadt (insgesamt ca. 1,5 Tausend) sind in verschiedenen Jahrhunderten gebaut worden und daher ist die Altstadt von Vilnius eine Kombination von verschiedenen europäischen Stilen der Architektur. Obwohl Vilnius häufig eine Barockstadt genannt wird, findet man hier auch Gebäude im Stil der Gotik, Renaissance und sonstigen Stilen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Vilnius, die als Symbole der Hauptstadt gelten, sind die Gediminas-Burg und der Kathedrale-Platz. Sie gelten als ein Tor in das historische Zentrum der Hauptstadt. Wegen seiner Einzigartigkeit wurde die Altstadt von Vilnius 1994 in das UNESCO-Verzeichnis des Welterbes eingetragen. Darüber hinaus ist Vilnius das größte Verwaltungszentrum Litauens. Hier befinden sich die wichtigsten Zentren für Politik, Wirtschaft, Soziales und Kultur..

DIE WICHTIGSTEN SEHENSWÜRDIGKEITEN IN VILNIUS

Diese Burg ist das einzige wichtige, erhalten gebliebene Fragment der Bauten aus dem 18. Jh. Hier liegt nur die Obere Burg. In der Burg befindet sich zur Zeit das Historische Museum der Stadt Vilnius. Oben auf der Burg gibt es einen sehr schönen Aussichtsplatz.

Katedra2An der Stelle des alten heidnischen Tempels hat Mindaugas, der erste König des litauischen Staates, der den christlichen Glauben angenommen hat, die erste Kirche, die Kathedrale, gebaut. Sie ist die wichtigste Kirche in Litauen. In dieser Kirche befinden sich in einem silbernen Sarg die sterblichen Überreste des litauischen Schutzheiligen Kasimir. Die alten Glocken des Glockenturms der Kathedrale wurden aus anderen Kirchen des Landes 1967  nach Vilnius  gebracht.

Dieser älteste, erhalten gebliebene Teil der Schutzmauer wurde 1671 in eine Kapelle umgewandelt. In dieser Kapelle steht eine als wundertätig geltende Ikone der Barmherzigen Muttergottes.

Laut Legende standen die Kreuze hier auf dem Hügel seit dem 17. Jahrhundert. Sie wurden an dieser Stelle zum Andenken an drei gekreuzigte Franziskanermönche gestellt. In der Stalin-Zeit wurden die Kreuze abgebrochen und verbrannt. Auf Basis der Zeichnungen wurde dieses Denkmal am 14. Juni 1989 wiederhergestellt

verbosDer Patron von Litauen der Hl. Kasimir wurde 1458 geboren. Er war der zweite Sohn des polnischen Königs und des litauischen Großfürsten Kasimir IV. Er war ein Mann des Gebetes und der Frömmigkeit und hat sein Leben den Wissenschaften und dem Gebet gewidmet. Er fühlte, dass er nicht besonders zur Funktion eines Herrschers des Landes geeignet ist. Der Hl. Kasimir ist wegen einer Krankheit bereits im Alter von nur 26 Jahren gestorben. Für seine Keuschheit und Frömmigkeit war er nach dem Tod sehr verehrt. Mit der Unterstützung durch die Gutsbesitzer, die eine örtliche Hilfe für ihre herrschende Dynastie sichern wollten, wuchs sein Kult im Litauischen Großfürstentum ziemlich schnell (Kasimir wurde als Nachfolger des Litauischen Königs kurz vor dessen Tod ernannt). Er wurde hier noch vor seiner offiziellen Kanonisierung als Heiliger geehrt. 1602 wurde er von Papst Clemens VIII. heilig gesprochen. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts feierte man  am 4. März das Fest zur Ehrung des Hl. Kasimirs. An diesem Tag wurde in der Kirche traditionell die Messe mit einer Prozession gehalten. Später wurden Kasimir-Märkte „Kaziuko muges” (Litauisch Kaziukas ist eine Verkleinerungsform für Kazimieras) organisiert. Auf dem Zentralplatz der Stadt versammelten sich viele Menschen aus nahen Dörfern und boten ihre Handwerkarbeiten, meistens geflochtene Körbe und Kisten, die aus hellen Natur – und Vollweiden gefertigt waren, an. Diese Tradition wurde auch in der Sowjetzeit während der kommunistischen Herrschaft fortgesetzt, jedoch sie hat ihren religiösen Sinn verloren. Die Verkäufer von Körben wurden auf das andere Ufer des Flusses Neris, auf den Kalvariju-Markt „verbannt”. Seit 1990 findet alljährlich am 4. März, dem Tag des Schutzheiligen von Litauen, St. Kasimir, und auch noch ein Paar Tage davor im Zentrum von Vilnius – auf dem Rathaus-Platz und auf der Pilies-Strasse – der Kaziukas-Markt statt. Zahlreiche Besucher können hier Kleinkunst und viele traditionelle Schmuck- und Gebrauchskunstgegenstände erwerben.