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Exkursionen in Vilnius und seine Umgebung 2017-06-04T01:13:30+00:00

Exkursionen in Vilnius und seine Umgebung

Dauer: – 2,5 Stunden

katedra1Vilnius ist die Hauptstadt Litauens. Sie liegt am Ufer des Flusses Neris. Vilniius wurde 1323 gegründet, als der litauische Großfürst Gediminas hier eine Burg erbaut hat. Die Burg ist heute eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, in der ca. 600.000 Einwohner wohnen. Vilnius ist eine lebhafte Stadt, mit einer attraktiven Altstadt, die die älteste in Europa ist. Es lohnt sich, diese Stadt mit ihren prächtigen Gebäuden unterschiedlichster Stilrichtungen der Architektur – Gotik, Renaissance und Barock – zu besichtigen.

Dauer – 4,5 Stunden

traku_pilisEtwa 30 km westlich von Vilnius liegt Trakai, die mittelalterliche Hauptstadt Litauens, mit seiner wieder aufgebauten Wasserburg. Trakai, als damaliges Zentrum des Staates, und ihre Umgebung entwickelten sich im 18. Jahrhundert. Nach einer Legende hat der litauische Großfürst Gediminas nach einer erfolgreichen Jagd eine wunderschöne Ortschaft in der Nähe von der damaligen Hauptstadt Kernave gefunden und hat beschlossen eine Burg zu erbauen. Somit entstand in der Ortschaft Alt Trakai (damals Trakai genannt) eine Wasserburg. Die Bezeichnung Trakai wurde erstmals in den deutschen Annalen 1337 erwähnt. Das Jahr 1337 gilt als ofizielles Gründungsjahr der Stadt. Als der Großfürst Gediminas endgültig nach Vilnius umgezogen war, hat sein Sohn Kestutis die Stadt Alt Trakai geerbt. Hier wurde der berühmteste Herrscher Litauens – der Großfürst Vytautas geboren.

Dauer – 6 Stunden

kernaveWährend dieser Exkursion werden Sie Trakai und die archäologische Stadt Kernave – eine der ältesten Zentren Litauens des 17. Jahrhunderts besichtigen. Kernave war die Hauptstadt Litauens. Heute sieht man hier eine riesige erhalten gebliebene Schutzwand aus 7 künstlichen Hügeln. Besichtigen Sie Kernave am 23. Juni, können Sie hier an dem Fest Sommersonnenwende „Rasos” teilnehmen. An diesem Fest erleben Sie verschiedene alte Traditionen des litauischen Volkes. Es wird die ganze Nacht an den Lagerfeuern getanzt und gesungen.

Vom 6. bis 9. Juli findet in Kernave noch ein weiteres Fest statt. Es ist mit der Lebensweise, Handwerken und Religion sowie materiellem Erbe des litauischen Volkes aus den vorhistorischen und mittelalterlichen Zeiten verbunden. Man hat hier eine Möglichkeit mit einem Feuerstein Feuer anzuzünden, einen Tontopf im Lehmofen zu brennen oder eine Münze zu schmieden. Man kann hier die schöne Natur genießen, sich alte Volksmusik anhören und litauische nationale Speisen probieren.

Dauer – 4 Stunden

kedeMit seinem Europa-Park ist Litauen in der ganzen Welt bekannt geworden, und zwar als ein Land, das im geographischen Zentrum Europas liegt. Der Europa-Park wurde 1991 auf Initiative des litauischen Bildhauers Gintaras Karosas gegründet. 1996 hat er eine kleine Pyramide geschaffen, die das geographische Zentrum Europas markiert. Um diese Pyramide sind Bodenplatten eingelassen, auf denen der Abstand zu den europäischen Hauptstädten angegeben ist.

Der Park mit einer Fläche von 55 ha ist ein Museum unter freiem Himmel. .Hier werden mehr als 100 Skulpturen aus der ganzen Welt ausgestellt. Darunter sind auch die Werke von Lewitt, Abakanowicz und Oppenheim zu finden.

 

Dauer – 1 Tag

kauno_tiltasKaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens. Als die Hauptstadt Vilnius in den Jahren 1922-1939 besetzt wurde, war Kaunas die provisorische Hauptstadt Litauens. Während der Reise besichtigen Sie die Altstadt von Kaunas, besuchen das weltweit einzige Teufelsmuseum und genießen das Panorama von Kaunas. Unterwegs werden Sie auch das Architekturensemble des 17. Jahrhunderts – das Kloster Pazaislis – besichtigen.

 

Dauer – 1 Tag

siaudinis_namukasEtwa 80 km nordwestlich von Vilnius und 20 km von Kaunas entfernt befindet sich das Freilichtmuseum Rumsiskes. Das ist das große volkskundliche Freilichtmuseum von Litauen mit einer Fläche von 16 ha. Hier kann man alle 4 Regionen Litauens sehen, wie sie vor 100 Jahren aussahen. Im Museum wird die traditionelle Baukultur mit 80.000 Exponaten ausgestellt. Einige Gebäude und Werkzeuge sind aus verschiedenen Orten von Litauen hierher gebracht worden. Im Sommer kann man hier sogar die Bauern/Landwirte in ihrer Volkstracht arbeitend und die Kinder Blumenkränze flechtend sehen. In der Sommersaison werden hier Konzerte der Volksmusik und traditionelle Folklore-Festivals veranstaltet.

Dauer – 1 Tag

puodynesLitauen hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. In der Sowjetzeit standen sowjetische Denkmäler in allen Städten, fast auf jedem Stadtplatz. Heute befinden sich alle diese Denkmäler im Grutas-Park, in der Nähe vom Kurort Druskininkai (in Südlitauen). Während der Exkursion besuchen Sie auch den Kurort Druskininkai und das Städtchen Liskiava. In Liskiava besichtigen Sie die Kirche der Heiligsten Dreieinigkeit (erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts) und das ehemalige Dominikanerkloster mit zahlreichen Bildern. Danach besuchen Sie das Städtchen Merkine, wo ein Treffen mit dem Meister für Schwarzkeramik auf Sie wartet.

Dauer – 1 Tag

anpWährend dieser Reise besichtigen Sie den Nationalpark von Aukstaitija (im Nordosten) und haben eine Möglichkeit, nationale Speisen zu probieren, die in das kulinarische Erbe einbezogen sind.

Das Roggenbrot ist eines der wichtigsten Lebensmittel in Aukstaitija. In dieser Region wird das Brot zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen gegessen. Es gibt zwei Sorten von Brot: „gebrühtes Brot” und „gegärtes Brot”. Das gegärte Brot wird schon seit Urzeiten gebacken und das gebrühte Brot erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts.

paluseDie Kartoffeln gelten für viele als zweites Brot. Kartoffelgerichte werden das ganze Jahr gegessen. Die wichtigsten Nationalgerichte aus Kartoffeln sind große Kartoffelklöße „Cepelinai” (litauisch für „Zeppeline”) oder „Didzkukuliai” („große Klöße”), Kartoffelwurst „Vedarai” und Kartoffelpuffer.

Die ältesten traditionellen Getränke sind ein Honiggetränk mit leichtem Alkoholgehalt „Midus”, sowie ein gegärtes Brotgetränk „Gira” und Bier. Die hiesigen Einwohner trinken gerne auch Apfel- und Beerenwein.

Die Region Aukstaitija ist auch durch ihre Pfannkuchen berühmt. Während der Reise besichtigen Sie mehrere Objekte des kulinarischen Erbes und können diese Speisen probieren.

Dauer – 1 Tag

crossesObwohl Litauen ein kleines Land ist (mit einer Fläche von 65.300 km2 und 3,5 Mio. Einwohner), ist es durch die Vielfältigkeit seiner Landschaft einzigartig. Reisen Sie in Litauen Richtung Nordosten, genießen Sie in ein Hügel- und Seenland, Ebenen und Wälder mit Flüssen. Wenn die litauische Sprache hier etwas anders klingt, dann wird ein Dialekt gesprochen.

Wir bieten Ihnen eine Reise nach Nordlitauen an, damit Sie erfahren, wie hier die Menschen arbeiten, feiern und beten.
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Während der Exkursion besichtigen Sie eine einzigartige Stelle nördlich von Siauliai – den Berg der Kreuze mit einem Meer von Kreuzen, Rosenkränzen und Heiligenabbildungen. Während seines Litauen-Besuchs 1993, stellte auch Papst Johannes Paul II. ein Kreuz auf. Der Berg der Kreuze ist nicht nur eine Pilgerstätte der litauischen Gläubigen. Außerdem war der Berg viele Jahre lang Ausdruck eines passiven politischen Widerstandes.

Sie besuchen auch einen wunderschönen Gutshof „Burbiskes”, dessen Bezeichnung in der Geschichte erstmals im 17. Jh. erwähnt worden ist. Die Fläche des bildhaften Parks ist 28 ha groß. Hier gibt es einen Teich mit 15 kleinen Inseln. Danach besuchen Sie das Dorf Kleboniskis mit ländlichen Bauten, die für das 19. Jahrhundert und Anfang des 20 Jahrhunderts kennzeichnend sind.

Dauer – 2 Tage mit einer Übernachtung

koposWährend der Reise besuchen Sie den Berg der Kreuze. Dieser Berg liegt in der Nähe von der Strasse Siauliai – Ryga (8 km entfernt). Der Berg der Kreuze ist ein nationaler Wallfahrtsort, an dem die Volksfrömmigkeit noch sehr deutlich wird. Diesen Ort nennt man auch Berg der Burg oder Heiliger Berg. Dort werden von den Pilgern Kreuze jeder Größe und Art aufgestellt oder einfach angehängt. Hier wird um Gesundheit gebetet und Gelübde abgegeben. Anstelle einer heidnischen Brandopferstätte wurde eine katholische Kapelle erbaut und nach litauischer Tradition Kreuze aufgestellt. Die Bewertung des Berges der Kreuze war in verschiedenen Epochen unterschiedlich. Der Römische Papst Johannes Paul II besuchte 1993 den Berg der Kreuze. Durch seine Eindrücke und Äußerungen wurde dieser Ort in ganz Europa bekannt. Der Besuch des Papstes hat einen Anstoß für neue Traditionen gegeben Auf dem Berg der Kreuze finden religiöse Veranstaltungen statt. In der Nähe des Berges ist ein Franziskanerkloster entstanden.namukas

Weiter besichtigen Sie den größten Hafen in Litauen Klaipeda. Dort wird eine Exkursion in die Altstadt von Klaipeda organisiert.

Danach fahren Sie in den Nationalpark der Kurischen Nehrung, der im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Während der Exkursion genießen Sie einzigartige Sanddünen, besuchen die Fischerdörfer Juodkrante (Schwarzort) und Nida (Nidden), die bei ausländischen Touristen besonders beliebt sind. Hier können Sie Bernsteingalerien und andere Museen besichtigen.